Nöd ganz hundert


Komödie in 3 Akten von Winnie Abel
Schweizerdeutsche Bearbeitung: Etienne Meuwly
Theaterverlag Kaliolabusto

Zürichdeutsche Überarbeitung und Anpassungen
ans Theater Robehuuse: Mea Quadranti

Regie: Mea Quadranti

Aufführungen vom 5. bis 27. September 2025
Brasserie Krone, „Kronensaal“, Bahnhofstrasse 163, 8620 Wetzikon

Wie ist das eigentlich, darf man sich über Krankheitsbilder lustig machen? Nein sicher nicht! Und genauer gesagt über psychische Erkrankungen? Das sowieso nicht! Aber sollen sie Tabu-Thema sein? Für uns auch ein klares Nein! Eine psychiatrisch betreute Wohngemeinschaft als Schauplatz für unser diesjähriges Theaterstück, ein absolut zu uns passender Titel und die Gewissheit, dass wir uns nicht über Betroffene lustig machen, sondern wie immer ein Abend voll Leichtigkeit und Lebensfreude gestalten möchten – das ist „nöd ganz hundert“, präsentiert vom Theater Robehuuse.

Wie empfängt man Besuch in einer Irrenanstalt, ohne dass dieser merkt, dass man in einer Irrenanstalt wohnt? Vor dieser Herausforderung steht Jacqueline Adolon, Tochter einer reichen Hoteldynastie, denn ihre Mutter meldet spontan Besuch an. Doch diese geht davon aus, dass Jacqueline in einer Villa residiert und nicht in der Klapsmühle. Kurzerhand sollen die Mitbewohner aus Jacqueline‘ skurriler Psychiatrie-Wohngruppe nun versuchen, wie ganz normale Menschen zu wirken und das wahnwitzige Verwechslungsspiel nimmt seinen Lauf: Der zwangsneurotische Stephan muss den langjährigen Lebenspartner mimen, die wahnhafte Marianne wird als Haushälterin ausgegeben, die manisch-depressive Künstlerin Tamina wird zur Freundin des Hauses erklärt und der menschenscheue Willi soll den ganz normalen Hausmeister spielen. Ein Vorhaben, das nach hinten losgehen muss. Eine mitreissende Komödie mit unglaublich sympathisch-spleenigen Figuren, bei der sich der Zuschauer immer wieder fragt: Wer ist hier eigentlich verrückt? Und was heisst überhaupt normal?

Besetzung

Jacqueline, SexsüchtigeDaniela Trachsel
Stephan, zwangsneurotischer FinanzbeamterManuel Zürcher
Marianne, liebeswahnsinniger Volksmusik-FanInes Rau
Willi, SoziophoberPedro Hediger
Tamina, manisch-depressive KünstlerinAndrea Zürcher
Dr. Dr. Schranz, PsychiaterBarbara Dummermuth
Cécile Adolon, Mutter von JacquelineMaja Schwender
Harri Hammer, VolksmusikstarSilvio Wirth
Rolf, BeschäftigungstherapeutJos. Linssen
Brigitt, Verkäuferin von TupperwareEvelyn Ringler
Rebecca, Reporterin des BlicksEvelyn Ringler